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Mein Manifest

01 · WORAN ICH GLAUBE

 

Ich glaube an Menschen mit Substanz.

 

An Menschen, die etwas erlebt, gedacht, aufgebaut, verändert oder verstanden haben und daraus etwas in die Welt geben wollen.

 

Ich weiß, dass es Menschen mit Substanz gibt, die viel mehr zu geben haben, als man von außen erkennen kann.

 

Ich werde sie sichtbar machen.

 

Ich glaube daran, dass ein Mensch nicht erst eine fertige Geschichte haben muss, um ernst genommen zu werden.

 

Dass Zweifel dazugehören.

 

Dass Umwege dazugehören.

 

Dass man Dinge ausprobieren, verwerfen und wieder neu zusammensetzen darf.

 

Ich glaube daran, dass wir nicht alles von uns erklären müssen.

 

Manches muss man erleben.

 

Manches darf einfach da sein.

 

Ich glaube an Menschen, die unbequem werden, wenn sie anfangen, sich selbst ernst zu nehmen.

 

An Menschen, die irgendwann merken, dass sie nicht mehr in die Rolle passen, die sie sich selbst einmal gebaut haben.

 

Ich glaube daran, dass wir uns verändern dürfen, ohne unsere Geschichte abzuwerten.

 

Dass etwas Neues entstehen darf, ohne dass das Alte deshalb falsch gewesen sein muss.

02 · WOFÜR ICH STEHE

 

Ich glaube an Echtheit.

 

Aber ich glaube nicht daran, dass Echtheit bedeutet, immer alles von sich zu zeigen.

 

Ich glaube daran, dass wir wählen dürfen, was von uns nach außen geht.

 

Und dass genau darin eine Form von Freiheit liegt.

 

Ich glaube an Professionalität.

 

Aber ich habe Angst vor einer Professionalität, die Menschen glatt macht.

 

Vor Bildern, in denen jeder gut aussieht und niemand mehr wirklich zu erkennen ist.

 

Vor Worten, die richtig klingen und trotzdem nichts bedeuten.

 

Vor Menschen, die sich so lange optimieren, bis sie selbst nicht mehr wissen, was eigentlich ihres ist.

 

Ich glaube daran, dass wir nicht lauter werden müssen, um gehört zu werden.

 

Und dass Sichtbarkeit nicht bedeutet, sich permanent zu präsentieren.

 

Ich glaube an Tiefe.

 

An Neugier.

 

An gute Fragen.

 

An Menschen, die wirklich zuhören.

 

An Zusammenarbeit, bei der nicht einer schon vorher weiß, wie das Ergebnis aussehen muss.

 

Ich glaube daran, dass die besten Dinge manchmal genau dort entstehen, wo man den Plan nicht mehr vollständig kontrollieren kann.

03 · WONACH ICH HANDELE

 

Ich glaube an Freiheit.

 

Nicht die Freiheit, alles machen zu können.

 

Sondern die Freiheit, herauszufinden, was wirklich zu einem gehört.

 

Und dann danach zu handeln.

 

Ich glaube daran, dass Haltung nicht aus Worten entsteht.

 

Sie zeigt sich in Entscheidungen.

 

In dem, was wir tun.

 

In dem, was wir lassen.

 

In dem, wofür wir Verantwortung übernehmen.

 

Und manchmal auch in dem, wofür wir bereit sind, unbequem zu werden.

 

Ich glaube an Menschen.

 

An ihre Widersprüche.

Ihre Geschichten.

Ihre Möglichkeiten.

 

Und daran, dass wir oft viel mehr sind, als wir uns selbst zugestehen.

 

Deshalb werde ich weiter hinsehen.

 

Ich werde sichtbar machen, was längst da ist.

 

Und ich werde dafür einstehen, dass Haltung nicht nur etwas ist, das wir behaupten,

sondern etwas, nach dem wir handeln.

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