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Luisa Sole

Luisa Sole ist Fotografin, Autorin und Entwicklerin des Emotional Company
Portraits.

Seit über fünfzehn Jahren begleitet sie Menschen mit der Kamera. Begonnen hat sie mit Musikerportraits, später kamen Familien und Hochzeiten dazu. Was sie dabei immer interessiert hat, war der Mensch hinter seiner Rolle – die Geschichte, die Persönlichkeit und das, was hinter dem Sichtbaren liegt.

 

Heute fotografiert sie zunehmend Unternehmer:innen, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Menschen mit einer Geschichte, die über das Sichtbare hinausgeht.

 

Mit dem Emotional Company Portrait verbindet sie dokumentarische Fotografie mit tiefgehenden Gesprächen. Es entstehen nicht nur Bilder, sondern Porträts, die Persönlichkeit, Haltung und Lebensweg sichtbar machen.

 

Ihre Arbeit beginnt nicht mit der Frage, wie jemand aussehen möchte, sondern wer dieser Mensch wirklich ist. Dabei geht es weniger um Inszenierung als um Wahrhaftigkeit.

 

Luisa interessiert sich für die Geschichten hinter den Erfolgen, für Brüche, Werte und das, was Menschen geprägt hat. Aus dieser Verbindung von Interview, Beobachtung und Fotografie entstehen emotionale Reportagen, die berühren und Vertrauen schaffen – für Magazine, Unternehmen und Persönlichkeiten gleichermaßen.

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Mein Vater sagt bis heute einen Satz über mich:

„Wir verstehen uns ohne Worte.“
 

Lange wusste ich nicht, was er damit meint. Heute verstehe ich es sehr gut.

Ich nehme oft Dinge wahr, bevor sie ausgesprochen werden.

Stimmungen.
Spannungen.
Widersprüche.

Nicht, weil ich danach suche.
Sondern weil sie da sind.

Über viele Jahre habe ich beobachtet, dass zwischen dem, was Menschen sagen, und dem, was andere wahrnehmen, oft eine Lücke entsteht.

Manchmal ist sie klein. Manchmal entscheidet sie darüber, ob Vertrauen entsteht oder verloren geht. Die meisten Menschen bemerken solche Momente. Im nächsten Augenblick sind sie oft schon wieder vergessen.

 

Mich haben sie nie losgelassen.

In meiner Arbeit als Fotografin durfte ich über viele Jahre Menschen in sehr unterschiedlichen Lebens- und Arbeitswelten begleiten.

Familien. Kunstschaffende.
Unternehmerinnen und Unternehmer.
Führungskräfte. Teams.

Immer wieder habe ich erlebt, dass das Entscheidende selten in den großen Worten liegt. Sondern in den kleinen Dingen. In dem, was zwischen den Zeilen passiert.

Aus diesen Beobachtungen ist meine heutige Arbeit entstanden.

Nicht am perfekten Auftritt.
Nicht an einer Rolle.
Nicht an einer Inszenierung.

Sondern an dem, was andere wahrnehmen.

 

An dem Eindruck, der bleibt.

Noch bevor jemand erklären kann, warum.

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Deshalb interessieren mich keine perfekten Antworten.

Keine einstudierten Posen.

Und auch keine Bilder, die etwas zeigen sollen, das nicht da ist. Ich arbeite mit dem, was bereits vorhanden ist.

Mit Menschen, ihrer Geschichte, ihrem Kontext und ihrer Haltung.

Ein Mensch wirkt nie losgelöst von seinem Umfeld.​

Nicht im Unternehmen.
Nicht auf einer Bühne.
Nicht im Gespräch.
Nicht im Alltag.

 

Erst der Zusammenhang macht vieles verständlich. Deshalb betrachte ich nie nur die Person. Sondern immer auch den Raum, in dem sie wirkt.

Über die Jahre habe ich gelernt, dass Menschen nicht deshalb Vertrauen gewinnen, weil sie perfekt wirken.

Sondern weil sie nachvollziehbar wirken. Weil das, was sie sagen, zu dem passt, was andere wahrnehmen.

Dort schaue ich hin. Dort arbeite ich.

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